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T-Ky 82 (Rauschzeit/First
Class/ Eberswalde)
Seitdem ich denken kann, gehört Musik zu meinem Leben. Nach vielen erfolglosen Versuchen, meinen wahren Musikgeschmack zu finden, kaufte ich mir 1998 meine erste „ Tunnel Trance“ CD. Geprägt vom jahrelangen „ Metall“ hören, waren die sanften Stimmen und die doch gleichzeitig sehr treibenden Klänge ein Anlass für mich, eine Trance Party zu besuchen.
Aber extra nach Hamburg in den „ Tunnel“ fahren? Nein, zu weit ! Da findet sich doch sicher auch Ersatz in Berlin! Ich holte mir ein paar Infos über Clubs und irgendjemand meinte nur:
„ Fahr doch in den Tresor, da gucken sie nicht so auf´ s Alter.“ Gesagt- Getan! Ein Wochenende später stand ich im Tresor und es hatte mich total erwischt. Es war wie, wenn man seiner großen Liebe zum ersten Mal in die Augen schaut. Die Beats, die grölende Menge und die brütende Hitze, alles faszinierte mich und zog mich in seinem Bann. Doch auch die schönsten Stunden haben eine Ende.
Einige Wochen später, immer noch in wundervollen Erinnerungen schwelgend, saß ich bei einem guten Freund, der mal wieder „knapp bei Kasse“ war. Drei Zigaretten später tauschte er dann seine klapprigen Turntables inklusive 10 uralter Platten gegen Bares. Der Grundstein zu meinem DJ-Dasein war gelegt.
Als dann am 28.10.2000 die erste Rauschzeit Party stieg, war ich neugierig, was die Prenzlauer Jugend wohl auf die Beine gestellt hatte. Tresor verwöhnt, schraubte ich meine Erwartungen ziemlich hoch und war doch positiv überrascht, dass man auch in Prenzlau zu Elektronischer Musik feiern konnte.
Im Jahr 2002 war ich dann mal wieder Besucher der Rauschzeit und kam mit einen der Jungs ins Gespräch. Zuerst konnte ich ihn noch verbal davon überzeugen, dass ich DJ war, doch als ich einige Tage später mein „Können“ technisch umsetzen sollte, merkte ich ,dass ich noch viel lernen musste.
Mein YEDI Meister Flyer führte mich in die Kunst des Auflegens ein und schon einige Monate später stand ich das erste Mal als T-Ky 82 auf der Bühne.
Durch viel praktische Erfahrung wurde ich immer besser und ich begann auch meinen eigenen Musikstil zu entwickeln, der in Richtung Disko-, Latin- und Funkhouse und privat auch in Gabba und Hardcore geht.
Den Höhepunkt meiner Entwicklung war die Rauschzeit Party im Tresor. Als wir diese am 15.05.2004 vorbereiteten, dachte ich mir: „Jetzt bin ich da, wo ich immer sein wollte!“ DJ im Tresor !!!