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5
Jahre Fuckparade/Hateparade - Story
5 Jahre Kampf um die Nischen. Um die Orte, an denen wir unsere
Freunde treffen, unsere Parties feiern, einfach gerne leben. Um
die Plätze, die noch nicht zubetoniert, mit Kameras bestückt
und von privaten Sicherheitsdiensten mit Killerhunden patroulliert
werden. An denen wir uns gerne aufhalten, ohne schief angeschaut
zu werden. Oder etwas bestellen müssen, wenn wir uns setzen.
5
Jahre Kampf gegen die Schönbohms und Werthebachs dieser
Welt, die in ihrem Hauptstadtwahn alles bereinigen, das anders ist.
Die alles als bedrohlich empfinden, nur weil es fremd ist. In Euren
Wohnzimmern muß jedes Kissen eine saubere Falte haben. In
unseren nicht, und das ist auch gut so.
5
Jahre Demonstration für lebendige Sub- und Clubkultur,
für den Erhalt der vielfältigen Formen von Kunst und Kultur.
Aufgelöste Parties, Schikanen, Clubschließungen, Razzien
und Drogen-Hysterie von Behörden. Warum glaubt Ihr, machen
wir trotzdem weiter? Wann erkennt Ihr endlich, welchen Wert diese
Lebensart offenbar für uns hat?
5
Jahre Stachel im Fleisch der Love Parade. Sand im Getriebe des
Millionen-Konzerns, schlechtes Gewissen des Techno-Pop. Unser Beispiel
und unsere Forderungen haben die Love Parade reformiert. Und wir
sind längst noch nicht am Ende!
Wir
fordern:
Keine
Behörden-Schikanen mehr.
Service statt Razzien!
Keine Party ist illegal!
Lebenswerte Städte statt Hauptstadtwahn!
Love Parade nie wieder als Pseudo-Demo, vollständige Aufdeckung
der Finanzen von Love Parade GmbH und ihrer Subunternehmen!
Love Parade raus aus dem Tiergarten!
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