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Rauschzeit

 

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Rauschzeit@Kurgarten - Presse

 

Hallo Shin

Wenn ich so in deinen Terminkalender schau, seh ich viele Auftritte in
Deutschland diese Jahr.
Darunter Highlights wie LAVA (10,5 Jahre Rave Satellite Party)
und Mayday.
Am 20. Oktober wirst du zur Rauschzeit in Prenzlau deine Platten
präsentieren. In dieser Nacht steht auch Dave von Müller Records auf dem
Line Up.
Tatsächlich stelle ich eine recht starke Verbindung zwischen dir und dem
Berliner Techno Label fest.
Dave und Labelboss Frank Müller legten im Laufe deiner PLUS Partyserie in
Shanghai auf.
Im Gegenzug bist du ein gern gesehener Artist auf den Müller Events.
Wie kam es zu dieser Connection ?

Shin : Es war wirklich ein Kind des Schicksals Frank Müller in China zu treffen,
ebenso Vlad von der Jackfruit Crew.
Wie du schon sagtest, buchte ich Frank für eine meiner Parties.
Nachdem er sich mein Set anhörte, änderte sich mein Leben dramatisch.
Frank wie auch Vlad gaben mir die Chance erfolgreich zu sein.
Ich bin sehr glücklich darüber. Vielen Dank an beide !

Derzeit touren Technasia durch Deutschland.
Ein weiterer berühmter Name, der mit deinem eng verknüpft ist.
Ich las, du arbeitest mit ihnen in Asien zusammen.

Shin : Als ich sie nach Shanghai holte, um in meinem Club aufzutreten,
taten wir uns zusammen um in China eine Musikszene aufzubauen.
Sie sind für mich ebenso wichtig wie Jackfruit.

Du bist gebürtiger Japaner, warst dann in England und lebst jetzt in China.
Erzähl uns doch bitte etwas über deinen Weg vom Musikfan damals bis zu dem erfolgreichen
DJ und Veranstalter in Shanghai heute !
Wie bekamst du deine ersten Auftritte ?
War es schwer für dich, sich in der Technoszene zu behaupten ?

Shin : Nun..ich wurde Resident DJ in einem Club in Shanghai.
Und tatsächlich war das mein erster Auftritt überhaupt.
Dieser Club ist heute einer der bekanntesten in China.
Acts wie Laurent Garnier, Technasia oder Derrick May spielten dort.
Zur zweiten Frage..wenn Menschen an das glauben, was sie tun, dann wird ihr Traum wahr.
In der Tat war es für mich recht schwierig das zu erreichen.
Aber es gab auch viele Leute, die wußten, was ich wollte und mir ermöglichten,
das zu sein, was ich heute bin.

Wann kam dann für dich der Augenblick, an dem du dich hundertprozentig auf das Auflegen
bzw. Party veranstalten konzentrieren wolltest um damit dein Geld zu verdienen ?
Und wie dachten deine Eltern über eine Musikkarriere ?

Shin : Oh, meine Eltern taten sich anfangs sehr schwer mit dieser Art von Job.
Mein Vater hat ein eigenes Geschäft und klar wollte er, daß ich in seine Fußstapfen trete.
Aber inzwischen sind sie richtige Fans von mir...

Was bewog dich, gerade nach Shanghai zu ziehen ?

Shin : Naja, in erster Linie ging ich wegen des Studiums nach Shanghai.
Wie du weißt war ich zuvor in England... ich wollte einfach mehr über Asien erfahren.
Und China hat mich sehr gereizt.

Ich denke du hast viele Musikszenen auf der ganzen Welt gesehen, besonders in
Japan, China und Europa.
Wo siehst du Unterschiede oder Gemeinsamkeiten ?

Shin : Europa und China sind sich in dieser Beziehung sehr ähnlich.
Tokyo jedoch...
Es gibt so viele "Techno Mania People" in Tokyo.
Die kommen nur in den Club, um den DJ zu sehn und auf einen Zettel zu schreiben,
wer grad auflegt.
Ich find das ziemlich dumm.
Man kann in Deutschland oder China vielmehr spüren, wie die Leute Musik
mit ihrem Körper aufnehmen.
Das ist es was ich mag !

Wird es irgendwann eigene Shin Nishimura Produktionen geben oder willst du dich ganz
aufs auflegen und veranstalten konzentrieren ?

Shin : Ich würde es lieben, bald meine eigenen Stücke zu produzieren,
Darauf werde ich mich nächstes Jahr konzentrieren. Wartets ab!
"But, I love djing......so, I don´t know when I can.
But, If I can I will...If I can´t I won`t, thats all.......
sorry this is my style!!"

 

 

 

 


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